Am Anfang steht das Passivhaus

Passivhausprojekt Mehrgenerationenquartier im Holzhausenviertel

Mit dem Streben nach Energieeinsparung setzt die ABG FRANKFURT HOLDING eine fulminante Entwicklung in Gang

Das Prinzip Thermoskanne. Wenn Techniker das Funktionieren des Passivhauses beschreiben sollen, fällt ihnen das Prinzip Thermoskanne ein. Dann werden Gebäude gut isoliert, die Fenster dreifach verglast, die Eigenwärme der Bewohner im Wohnraum gehalten und die Heizungen durch eine besondere Lüftungstechnik ersetzt.  Zumindest ist es in den Anfängen des Frankfurter Passivhauses so gewesen: In der Bockenheimer Grempstraße beispielsweise konnten die Bewohner mit überaus geringen Heizkosten rechnen. Wer heute in einem dieser Gebäude wohnt, muss mit einer „zweiten Miete“ nicht mehr rechnen.

Wenn in der Gegenwart einer an Frankfurt am Main denkt, fällt ihm gleich Passivhaus ein. Die ABG FRANKFURT HOLDING hat das Prinzip Thermoskanne seit anderthalb Jahrzehnten in der Baukultur etabliert. Denn von der Grempstraße aus nahm die Fortentwicklung des Passivhauses zügig moderne Formen an. Längst vor den Berliner Überlegungen zum Atomausstieg, längst vor dem Gedanken an eine Energiewende unter dem Schock der Katastrophe von Fukushima, längst vor der Leitidee an Energieeffizienz setzte die städtische Wohnungsbaugesellschaft in Frankfurt Maßstäbe. Zunächst noch von Skeptikern begleitet, gehört das Passivhaus inzwischen zu den Frankfurter Standards: Wenn die Stadt gegenwärtig irgendwo für Kindereinrichtungen, Schulen und das kommunale Krankenhaus neu bauen lässt, dann steht die Konstruktion als Passivhaus außer Frage.

Heute präsentiert sich die ABG FRANKFURT HOLDING aus guten Gründen als die Passivhaus-Macherin. Denn nach der Realisierung des Wohnungsbaus in der Grempstraße machten sich Planer und Konstrukteure zügig an die nächsten Bauvorhaben in der Stadt. Hier entstanden für die Frankfurter Bevölkerung mehr als 2.500 Miet- und Eigentumswohnungen, gut gedämmt, gut gelegen, gut anzuschauen. Die rasche Nachfrage bestärkte die Macher: Sie wollten zügig vorpreschen und die Entwicklung konsequent weiter treiben.

Mit der Sanierung des Wohnungsbestandes. Etwa in der Tevesstraße im Gallus. Die ABG rüstete zwei Wohnblocks aus den 50er Jahren auf den extrem energiesparenden Passivhaus-Standard um. Gleichzeitig setzten die Wohnungsmanager auch räumlich neue Maßstäbe, stockten Geschoss auf und vergrößerten Räume: Aus beengten Verhältnissen entwickelten Räume für Familien. So entstanden begehrte Ziele in einem zuvor noch als benachteiligt empfundenen Quartier.

Derweil entsteht unter der Ägide der ABG im Nordwesten Frankfurts ein Pilotprojekt in Zeiten der Energieeffizienz. Es geht um die Modernisierung des Bestandes der Heinrich-Lübke-Siedlung und den Ressourcen schonenden, nachhaltig wirkenden Umbau einer Siedlung aus den 70er Jahren. Um die Erneuerung von Wohnblöcken, die künftig Balkons und viel mehr Licht erhalten. Dort saniert die ABG die Wohnungen im Bestand. Dieses Projekt riecht nach Zukunft. Nicht ohne Grund richtete die Europäische Union 2012 den Blick auf Frankfurt am Main. Mit dem Knowhow der Frankfurter ABG will die EU neue Standards für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden setzen. Das Projekt zielt darauf, die Sanierung der Siedlungen aus den ersten beiden Jahrzehnten nach Ende des Zweiten Weltkriegs überall in Europa schneller und kostengünstiger zu machen.

Mit diesen Erfahrungen entwerfen Ingenieure jetzt das Panorama „Praxiswissen Passivhaus“ in dem gleichnamigen Buch. Die Dauerausstellung „ABG Passivhaus-Projekte“ in den Sophienhöfen, Ginnheimer Straße 48, ist täglich zwischen 9 und 17 Uhr zu sehen, Anmeldungen nimmt Ulrike Rabanus, Telefon 069-213-84105 oder unter u.rabanus@abgnova.de entgegen.


Funktion

So funktioniert ein Passivhaus.

Broschüre

Praxiswissen Passivhaus

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