Die WOHNHEIM GmbH
- lebensnah, modern, sozial

Am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte Frankfurt sein Gesicht nach verheerenden Bombenangriffen verloren. Die Stadt bot ein Bild des Schreckens. Es ging darum, den Menschen wieder Mut zu machen, ihnen das Gefühl von Heimat zu vermitteln. Sie brauchten Arbeit und ein Dach über dem Kopf. Die Wohnungsnot war groß. Die Frankfurter nutzten jede Möglichkeit der Unterkunft in dieser Stadt des verlorenen Gesichts. Auch alte Luftschutzbunker und Barackenlager. Im festen Glauben an bessere Zeiten gründete Frankfurt 1951 die gemeinnützige Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen mbH: Mit dem Auftrag, die Notunterkünfte nach und nach aufzulösen und breite Bevölkerungskreise, insbesondere Alleinstehende, mit Wohnraum zu versorgen.

Erschwinglichen Wohnraum, wohl gemerkt. Den öffentlich geförderten Wohnungsbau setzte die Gesellschaft ganz oben auf ihre Agenda: Die WOHNHEIM errichtete in dieser Zeit mehr als 3.000 Wohnungen und zehn Wohnheime mit Ein-Zimmer-Wohnungen. Nach und nach wurden die noch bestehenden Notunterkünfte abgerissen. Doch der Mangel an Wohnraum blieb bis in die 60er-Jahre hinein groß, so dass weitere 6.000 Wohnungen gebaut wurden, meist klein und seniorengerecht. Parallel hierzu errichtete die WOHNHEIM Sozialeinrichtungen und Seniorenzentren, Kindertagesstätten und Jugendhäuser. Gleichzeitig unterstützte die Gesellschaft die Stadt bei der Unterbringung von Aussiedlern.

Bis Anfang der 80er-Jahre entstanden weitere 3.500 Sozialwohnungen. Den Schwerpunkt bildete der Bau von Wohnanlagen und Zentren für Senioren, darunter das 1974 eröffnete Marbachzentrum in Eckenheim.

Die Zeit ab 1980 bis in die Gegenwart ist geprägt durch einen ausgewogenen Mix von gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau mit Läden und Sozialeinrichtungen. Beispiele sind das Jugendhaus Heideplatz, das Kinderheim Euckenstraße, aber auch ein Bürohaus in Heddernheim oder Reihenhäuser im Neubaugebiet „Frankfurter Bogen“. Nach 1979 wurden erste Teilmodernisierungen mit dem Ziel, Energie einzusparen, in Angriff genommen. Heute schafft die WOHNHEIM durch das Zusammenlegen von Wohnungen mehr Angebote für Familien.

Für die Zukunft sieht die WOHNHEIM ihre Aufgabe in der sicheren und sozialen Wohnungsversorgung breiter Bevölkerungsschichten Frankfurts, die Errichtung, Verwaltung und Betreuung von Wohnungen sowie die Sicherung des vorhandenen Wohnungsbestands. Der Tradition verpflichtet, orientiert sich die WOHNHEIM an dem Leitmotiv der ABG – Wohnen für Alle.


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